Mittwoch, 30. Januar 2008

schlechte angewohnheiten

Ja es gibt sie, die schlechten Angewohnheiten und sie loszuwerden ist schwieriger als man denkt. Irgendwie machen sie uns auch ein bißchen aus... meine schlechte Angewohnheit: PEINLICH! Immer wieder das gleiche, ich bin bei meinen Eltern oder bei uns zu haus´muß auf die Toilette und mach die Tür nicht zu, nur so halbe. Natürlich nur wenn ich klein mach :-). Tja und dann ganz schnell ... zu spät jemand bewegt die Türklinke und ich schreie:"BESETZT!" Und dann auf der anderen Seite:"Oh, dann schließ doch ab." Brummel,brummel. Warum mach ich das jedes mal? Ich weiß es nicht. Habe mir ernsthaft Gedanken gemacht woran es liegen könnte. Vielleicht ist es der Kick oder ... im Krankenhaus meinten sie mal das typisch für Leute mit Schildrüsenproblemen (Vergrößerung) wäre das sie keine geschlossenen Räume mögen oder Rollos. Kein Wunder man fühlt sich sowieso den ganzen Tag gewürgt. Ähnlich wie Leute die bei ihrer Geburt die Nabelschnur um den Hals gewickelt hatten und keine Rollkragenpollover mögen, ernsthaft. Tja und warum lass ich meine Schildrüse nicht operieren?weil meine Stimmbänder verletzt werden könnten und stellt euch vor ich könnte nicht mehr reden.Weltuntergang! Einer popelt in der Nase ( muß gerade an nelly denken die sicherlich würgen muß) und ich mach halt die Tür nicht zu.
Ach Danilo ist wieder da undschreibt mal was rein wenn er zeit hat. Sein Einsatz war gut aber schockierend. bye schwester esther

Sonntag, 27. Januar 2008

Berufung Goldhamster


Mesocricetus auratus ist keine Krankheit sondern der Goldhamster. Ich hatte auch mal einen, zur Zeit der Grundschule und er hieß Nenny. Zur Zeit erzähl ich Mia vor dem schlafengehen Hamster -Nenny Geschichten, ihr scheinen die Geschichten zu gefallen, weil sie letztens meinte sie fände es schöner wenn ihre kleine Schwester anstelle Nele Nenny heißen würde.
In letzter Zeit beschäftigen mich wieder die gleichen Fragen wie so oft in den letzten 4 Jahren. Was ist meine Berufung, wo will Gott mich haben, was sind meine Gaben und wie setze ich sie richtig ein. Wie bleibt man trotz Mamasein am Ball und verkümmert geistlich nicht.
Gott hat dem Hamster 4 Füße gegeben und einen Drang zum Laufen, da er Kilometer in der Nacht bei der Futtersuche zurücklegt. Und wir können ihm diesen Auslauf nicht geben und stellen ihm einfach ein Rad in den Käfig, das wenn es zu klein ist Haltungsschäden hervorbringt.
Ich weiß das Gott mir Gaben, eine Berufung.. gegeben hat damit ich sie benutze, lebe und nicht in meinem Alltagsrädchen Haltungsschäden entwickele. Ich habe nur noch nicht herausgefunden das hinzubekommen, mich vom Alltagstrott und Mamasein trotzdem danach auszustrecken. Meine Mama meinte das ihr das Problem bekannt wäre, sie hätte Jahre lang nicht vernünftig Zeit zur "stillen Zeit" gehabt oder in Ruhe eine Predigt angehört. Super, sehr ermutigend. Ein Dorf weiter wohnt eine Mutter mit 16 Kindern.. ja richtig gelesen. Berufung: Mutter, die Frage wäre schon geklärt aber wie schafft sie es geistlich nicht zu verkümmern. Ich habe mir vorgenommen sie anzurufen und sie zu Fragen. Vielleicht sagen manche jetzt :vielleicht hast du zu hohe Erwartungen an Dich selbst oder deine Zeit kommt sicherlich später. Mmmmh.. ich weiß nicht, nicht gerade befriedigend. Zum Beispiel gerade eben.. ich mochte im Blog schreiben, alle paar Minuten kommt Mia rein :"Hast Du Onkel Michael gesehen?" "Nö!" "Mama hast Du Onkel Micha... "Nö". Soll ich ihr die Wahrheit sagen? "Onkel Michael sitzt unter dem Schreibtisch und versteckt sich vor Dir weil er keinen Bock hat mit dir zu spielen." Nein die Wahrheit wäre zu hart. :-) Also sage ich :"nö!" Das man für bestimmte Dinge keine Zeit mehr hat verstehe ich, wie zum Beispiel duschen und dann keine Freunde mehr hat, verstehe ích auch :-) , ne das alles mein ich nicht. Und trotzdem, man fühlt sich wie in der Warteschleife oder der Ersatzbank. Ich habe ein paar Ideen und auch schon einige Aha- Erlebnisse gehabt, aber das Gefühl in einem Rädchen zu laufen und meine Berufung eigentlich auf dem Kornfeld zu haben ist noch nicht ganz weg.
Mal was ganz anderes blog ist manchmal wie Therapie... Wenn ihr ein paar Erkenntnisse habt die hilfreich sind ,wäre ich dankbar, aber bitte keine wie :"du wärst die richtige für Sonntagsschule." Bye schwester esther

Donnerstag, 24. Januar 2008

esther allein zuhaus

jo ich bin allein, fast..bis auf die zwei mitbewohner. habe meinen mann weit weggeschickt.. weit weit weg. danilo ist bis sonntag in rumänien auf hilfseinsatz im kinderheim und seniorenheim und ich überleg schon die ganze zeit was ich tun kann. folgende dinge wären möglich: filme mit jude law ansehen und dabei hemmungslos sabbern, die süßigkeitenschrank aufräumen und an einem ort verlagern den danilo nie findet, ah ne unwahrscheinlich. oder zum 100 mal dirty dancing gucken, frauenabende organisieren, danilos gitarre verstimmen und sagen das mia es war. tja so ist das da will man immer so viel und wenn sich dann die möglichkeit ergibt fällt einem nichts gescheites ein. falls ihr ein paar tips habt... aber nicht zu lange warten. bye esther

Mittwoch, 23. Januar 2008

..."meine Hände sind verschwunden"

Halli Hallo.. ich bin nicht verstorben, nein es gibt ein Leben nach den Koliken. Fast, aber nur fast sind sie vorbei. Gut so, weil so langsam kann ich mir keine Nervennahrung mehr leisten, kein Interesse wieder wie eine Mozartkugel auszusehen dessen Füllung Nougat ist. Meine derzeitige Beschäftigung , tja mal schauen wer das kennt "meine Hände sind verschwunden ich habe keine Hände mehr, ei da sind deine Hände wieder trallalalala." so dieser Song geht dann mit Füßen und anderen Körperteilen weiter. Ist schon komisch da besitzt man seine Hände schon acht Wochen und dann fallen sie einem erst auf. Unsere große Tochter ist in einer Phase wo ihr noch ganz andere Körperteile auffallen über die ich aber nicht schreiben möchte. Wenn ich das Lied erfunden hätte ging das so "meine Speckröllchen sind verschwunden ich habe keine Speckröllchen mehr,..Ende! ganz spontan wäre dieses Lied zuende nur noch ein leises ausklingen und gut ist. Tja ich habs leider nicht erfunden... bye schwester esther